25 Fragen an Julia Weigelt

Julia Weigelt. Quelle: sicherlich.net

Julia Weigelt. sicherlich.net

[01] Mit wem haben wir es zu tun?
Julia Weigelt (www.sicherlich.net).
[02] Ihr Jahrgang?
1983.
[03] Was war Ihr ursprünglicher Berufswunsch?
Pirat, hat sich aber so ab 10 oder 11 zerschlagen.
[04] Was war Ihre durchschnittliche Deutschnote?
2-3.
[05] Seit wann sind Sie Journalist?
Seit 14 Jahren.
[06] In welchem Bereich arbeiten Sie (Print/Hörfunk/Fernsehen/Online)?
Print, Hörfunk, Online, Foto.
[07] Was ist Ihr typischer Arbeitsgegenstand?
Mein Laptop.
[08] Sind Sie frei oder angestellt?
Frei.

Papiermedien? Na klar!

[09] Haben Sie ein Volontariat absolviert oder eine Journalistenschule besucht?
Ja, ich habe ein Volontariat absolviert.
[10] Was war Ihre erste Journalistentätigkeit?
Ein Tageszeitungsbericht über eine Jahreshauptversammlung eines Briefmarkensammelvereins.
[11] Was war Ihre letzte Story?
Rüstungsexportpolitik der deutschen Bundesregierung.
[12] Gibt es eine Story, die Sie gerne gemacht hätten?
„Friedensprozess in Afghanistan erfolgreich abgeschlossen“.
[13] Haben Sie ein journalistisches Vorbild?
Nicht wirklich. Ich fand Marietta Slomka cool, wie sie Cohn-Bendit über Sicherheitspolitik interviewt hat. Mir haben auch Moritz von Uslars „100 Fragen“ gefallen.
[14] Was ist Ihr Lieblingsmedium?
Kommt drauf an. Journalistisch am spannendsten finde ich immer noch Audio-Slideshows. Wenn ich lange Texte lesen will, mag ich weiterhin Holzmedien.
[15] Hatten Sie einen peinlichen Moment im Berufsleben?
Davon hat jeder Mensch immer wieder welche, auch Journalisten. Ich bin keine Ausnahme.
[16] Haben Sie Papiermedien zu Hause?
Klar!
[17] Was ist mit Datenjournalismus?
Coole Sache, wird immer wichtiger.
[18] Muss es immer crossmedial sein?
Ja!

Journalismus 2030? Bin kein Hellseher!

[19] Woher kommt zukünftig das Geld im Journalismus?
Weiterhin vom Rezipienten, vom Anzeigenkunden, durch Gebühren, Mitgliederbeiträge und durch Spenden.
[20] Journalisten, die über Journalisten schreiben, sind…
notwendig. Manchmal etwas aufgeregt – wie alle Journalisten.
[21] Was ist die größte Herausforderung für den Journalismus?
Neue Wege zu gehen. Dogmen hinter sich zu lassen. Spaß an Crossmedialität zu entwickeln. Immer neugierig und ehrlich interessiert zu bleiben. Vor allem im Nachrichtenbereich: eine komplexer und schneller werdende Welt ständig zu erklären und dabei zu unterhalten.
[22] Wie sieht der Journalismus 2030 aus?
Bin immer noch kein Hellseher, aber es wird wohl sicher weniger Papier bedruckt werden.
[23] Journalisten können/sollen/müssen…
siehe [21].
[24] Journalisten ohne Blog…
haben entweder a) keinen Bock auf „dieses Internet“ oder setzen b) andere Prioritäten. Ich will meine Zeit momentan lieber anders nutzen, habe aber meine Büro-Facebookseiten-Timeline in meine Homepage eingebettet und twittere, vor allem von sicherheitspolitischen Veranstaltungen, wenn man das als Mikro-Blog durchgehen lassen will.
[25] Würden Sie sich heute nochmal für diesen Beruf entscheiden?
Ja. Habe bis heute nichts gefunden, was ich lieber machen wollte.

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