25 Fragen an Inge Seibel

Inge Seibel.

Inge Seibel.

[01] Mit wem haben wir es zu tun?
Inge Seibel.
[02] Ihr Jahrgang?
Fragt man eine Dame nicht 😉
[03] Was war Ihr ursprünglicher Berufswunsch?
Radiosprecherin.
[04] Was war Ihre durchschnittliche Deutschnote?
1-2.
[05] Seit wann sind Sie Journalist?
Seit 1983.
[06] In welchem Bereich arbeiten Sie (Print/Hörfunk/Fernsehen/Online)?
Print, Radio, Online.
[07] Was ist Ihr typischer Arbeitsgegenstand?
Videokamera, Audio-Aufnahmegerät, Macbook.
[08] Sind Sie frei oder angestellt?
Seit 2001 frei.

Datenjournalismus – ein Hype

[09] Haben Sie ein Volontariat absolviert oder eine Journalistenschule besucht?
Nein, ich bin Quereinsteigerin. Meine ersten Artikel habe ich neben dem Studium der Romanistik und Philosophie für das Münchener Wochenblatt aus dem Verlag der Süddeutschen geschrieben. Dann Mitarbeiterin der ersten Stunde beim Privatradio, Mitaufbau von Radio Charivari München. Crashkurse bei Mike Haas und Ad Roland.
[10] Was war Ihre erste Journalistentätigkeit?
Print und ab 1986 Privatradio.
[11] Was war Ihre letzte Story? (zum Zeitpunkt des Fragebogen-Einreichens)
Ein Artikel über den Communitymanager Deef Pirmasens beim Satiremagazin „quer“ vom BR im Mediummagazin 7/8 2013.
[12] Gibt es eine Story, die Sie gerne gemacht hätten?
Alles ist noch möglich.
[13] Haben Sie ein journalistisches Vorbild?
Nein, nicht mehr…
[14] Was ist Ihr Lieblingsmedium?
Online mit allen journalistisch möglichen Facetten und klassisches Radio.
[15] Hatten Sie einen peinlichen Moment im Berufsleben?
Nicht wirklich.
[16] Haben Sie Papiermedien zu Hause?
Schon, aber keine Abonnements.
[17] Was ist mit Datenjournalismus?
Daten haben im Journalismus schon immer eine Rolle gespielt. Heute sind sie besser aufzubereiten als je zuvor, was man unbedingt auch nutzen sollte. Dennoch halte ich den Hype für etwas übertrieben.
[18] Muss es immer crossmedial sein?
Natürlich nicht. Das schöne ist doch die „Kann“-Funktion, die wir früher eben nicht hatten, aber gerne gehabt hätten 😉

Bescheidenheit bewahren

[19] Woher kommt zukünftig das Geld im Journalismus?
Wenn ich das wüsste….
[20] Journalisten, die über Journalisten schreiben, sind…
Medienjournalisten 😉
[21] Was ist die größte Herausforderung für den Journalismus?
Unabhängigkeit bewahren. Relevanz erkennen. Rezipienten ansprechen.
[22] Wie sieht der Journalismus 2030 aus?
Frage mich das noch mal in 10 Jahren…
[23] Journalisten können/sollen/müssen…
sollten ihren Beruf lieben und sich der Verantwortung bewußt sein, die ein solcher Beruf manchmal mit sich bringen kann. Journalisten sind priviligiert, durch ihren Beruf bekommen sie Zugang zu Orten und Menschen, der nicht jedem so einfach gewährt wird. Sie sollten sich daher immer eine gewisse Bescheidenheit bewahren…
[24] Journalisten ohne Blog…
..gibt es vermutlich noch mehr als mit. Es sollte kein Dogma sein, dass Journalisten bloggen müssen. Es kann aber auch nicht schaden….
[25] Würden Sie sich heute nochmal für diesen Beruf entscheiden?
Ja, immer wieder!

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