25 Fragen an Andreas Lerg

 

[01] Mit wem haben wir es zu tun?
Andreas Lerg.
[02] Ihr Jahrgang?
1967.
[03] Was war Ihr ursprünglicher Berufswunsch?
Journalist.
[04] Was war Ihre durchschnittliche Deutschnote?
2,irgendwas.
[05] Seit wann sind Sie Journalist?
Hauptberuflich seit 1997.
[06] In welchem Bereich arbeiten Sie (Print/Hörfunk/Fernsehen/Online)?
Online und ein bisschen Print.
[07] Was ist Ihr typischer Arbeitsgegenstand?
Der (eigene) Kopf.
[08] Sind Sie frei oder angestellt?
Festangestellt (mittlerweile).

Datenjournalismus: Gruseliges Modewort

[09] Haben Sie ein Volontariat absolviert oder eine Journalistenschule besucht?
Learning by doing und dann etwas später doch noch die Journalistenschule (in Deutschland braucht man ja für alles einen „Schein“).
[10] Was war Ihre erste Journalistentätigkeit?
Freier Autor bei der Lokalzeitung.
[11] Was war Ihre letzte Story? (zum Zeitpunkt des Fragebogen-Einreichens)
Diverse aktuelle Meldungen.
[12] Gibt es eine Story, die Sie gerne gemacht hätten?
Ich würde gerne mal eine ausführliche Reisereportage machen mit Text, Bild und Video.
[13] Haben Sie ein journalistisches Vorbild?
Niemand festes.
[14] Was ist Ihr Lieblingsmedium?
Das Internet, wenn man es denn als unbedingt Medium betrachten will. Es ist ja eher die Infrastruktur für Medien. Also sage ich mal besser „Medien im Internet“.
Dann noch eine gut gemachte Lokalzeitung.
[15] Hatten Sie einen peinlichen Moment im Berufsleben?
Bisher nicht. Mal sehen was noch kommt 🙂
[16] Haben Sie Papiermedien zu Hause?
Das eine oder andere Fachmagazin und viele Bücher.
[17] Was ist mit Datenjournalismus?
Gruseliges Modewort, das derzeit jeder in den Mund nimmt, der hipp und modern sein will. Was dahinter steckt, das gehört zum Handwerk.
[18] Muss es immer crossmedial sein?
Dort wo es Sinn macht ja, aber nicht „immer und ums verrecken“.

Wandel der Mediennutzung erkennen

[19] Woher kommt zukünftig das Geld im Journalismus?
Warten wir die Entwicklung ab und fragen dann: „Woher kam früher das Geld im Journalismus“. Das dürfte eine präzisere Antwort ergeben.
[20] Journalisten, die über Journalisten schreiben, sind…
Meta-Journalisten?
[21] Was ist die größte Herausforderung für den Journalismus?
Den Wandel der Mediennutzung zu erkennen und zu nutzen und sich nicht mit „das haben wir schon immer so gemacht“ rauszureden.
[22] Wie sieht der Journalismus 2030 aus?
Ich hoffe so, wie heute. Gründlich, fundiert, engagiert und qualitativ. Ich hoffe, dass er nicht mehr so Geschwindigkeits- und SEO-getrieben ist wie heute, sondern der Leser und die Qualität wieder mehr in den Mittelpunkt rückt. Nicht der Google Pagerank, sondern der Leser liest, was wir schreiben.
[23] Journalisten können/sollen/müssen…
unabhängig, neugierig, wach und skeptisch sein und bleiben.
[24] Journalisten ohne Blog…
gibt es auch. Blog ist nicht der heilige Gral und auch kein Erfolgsgarant.
[25] Würden Sie sich heute nochmal für diesen Beruf entscheiden?
Ja, denn ich liebe meinen Beruf!

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